DFF Wadersloh

Deutsch-Französischer Freundeskreis Wadersloh e.V.

Grussworte

Frank Rüdiger Müller:

10 Jahre Gemeindepartnerschaft – 10 Jahre Deutsch-Französischer Freundeskreis

Ist das schon ein Grund zum Feiern? –  Ja! Denn das Ende des ersten Jahrzehntes unserer Jumelage markiert auch das Ende der Aufbauphase unserer Partnerschaft. Viele Ideen sind initiiert und erfolgreich umgesetzt worden, insbesondere denke ich an den Bürgerbus, die Jugendfahrt, das Boule-Turnier, die Kochabende, die Praktika und natürlich an die neuen Straßennamen unserer Partnergemeinden. 36 Gruppenfahrten in diesen 10 Jahren, das heißt von Gruppen mit mehr als 25 Teilnehmern, zeugen von einer lebendigen Partnerschaft.
Nun gilt es, das Erreichte zu festigen und die Partnerschaft auf dieser soliden Basis von Ereignissen, die schon zu einem festen Bestandteil im Jahreskalender der Gemeinde Wadersloh geworden sind, weiter zu entwickeln.

Auch die Einbeziehung von Faulungen in unsere Aktivitäten lag dem DFF immer am Herzen, und so gelang es auch fast immer, Freunde aus Thüringen an unseren Fahrten teilnehmen zu lassen.
Internationale Kontakte sind wichtig, auch für Gemeinden des ländlichen Raumes, denn sie erweitern den Horizont, sie lassen die naturräumliche und kulturelle Vielfalt Europas erkennen, und sie bilden so das sichere Fundament für ein vereintes Europa, das von unten, das heißt auf der Ebene der Bürgerinnen und Bürger, zusammenwächst.

Genau so wichtig ist es, durch multinationale Begegnungen die nach wie vor existierenden Klischees und Vorurteile gegenüber anderen Nationen abzubauen, denn derartige stereotype Vorurteile wie „der stramme Deutsche und der französische Lebenskünstler“ sind „äußerst zäh und langlebig“, wie es der französische Historiker Jeanneney jüngst in seinem Buch „Une idée fausse est un fait vrai“ belegte.

Ohne die Hilfe und Unterstützung von zahlreichen Vereinsmitgliedern sowie durch  Gemeindeverwaltung und Kommunalpolitik wäre die Realisierung vieler Aktivitäten und Begegnungsfahrten sicher nicht möglich gewesen, doch es muss vor allem auch eine Resonanz auf der Partnerseite vorliegen. Und diese Resonanz wird insbesondere  verkörpert durch Frau Jacqueline Murat, Vorsitzende des Partnerschaftsvereins A.C.W. und Ehrenmitglied des DFF, die nimmermüde und voller Herzlichkeit stets für ihre Freunde aus Wadersloh und Faulungen ansprechbar und zur Stelle war. Ein herzliches Dankeschön für 17 Jahre deutsch-französischen Engagements!

In 10 Jahren Gemeindepartnerschaft sind etliche Ziele erreicht worden, und die zarte Pflanze der Jumelage ist in dieser Zeit gut gewachsen, so dass es den Vorstand des DFF-Wadersloh durchaus mit Stolz – aber nicht mit Selbstzufriedenheit – erfüllt, einen bescheidenen Beitrag zum Bau des gemeinsamen Hauses von Europa geleistet zu haben, ein Haus dessen Herz vor allem in Deutschland und Frankreich schlagen wird.

Frank Rüdiger Müller,
1. Vorsitzender des Deutsch-Französischen Freundeskreises Wadersloh e.V.

 

Übersetzungen der französischen Grußworte

Jacqueline Murat:

Unsere Partnerschaft feiert ihr 10-jähriges Bestehen !

Welch schöner Jahrestag, der Frank Müller und mich selbst mit großer Zufriedenheit erfüllt. Wir, die „geistigen Eltern“ dieses „Kindes“, das mit viel Zuversicht „gewachsen“ ist, vor allem dank der gegenseitigen Wertschätzung, Offenheit und Herzlichkeit, die wir im Laufe dieser 10 Jahre an den Tag gelegt haben.
Am Beginn dieses neuen Jahrzehntes der Partnerschaft wünsche ich mir einen Nachfolger an der Spitze des Partnerschaftsvereins A.C.W. zu finden, einen Nachfolger, der gemeinsam mit Frank Müller weiter arbeiten wird, in dem gleichen Geiste wie ich es seit fast 20 Jahren getan habe.
Diese Person wird bei dieser Aufgabe von zwei „Paten“ Hilfe erfahren: Herr Bernard Barraux, Präsident der Gemeinschaft der Gemeinden des Kantons Marcillat, und Herr Jean-Claude De Pin, Bürgermeister von Néris-les-Bains. Beide sind sich der Tatsache sehr wohl bewusst, dass diese Partnerschaften etwas Gutes und Positives für unsere Gemeinden sind, die ja im Herzen von Europa liegen.

Wenn ich den Vorsitz des A.C.W. niederlegen werde, werde ich gleichwohl nie Wadersloh, Diestedde und Liesborn vergessen. Viele Einwohner dieser Dörfer sind meine Freunde geworden, sehr enge Freunde, die ich immer mit großer Freude wiedersehen werde, sei es in Westfalen oder sei es in der Combraille!

Jacqueline Murat
Vorsitzende des A.C.W.

 

Herbert Gövert:

Sehr geehrter Herr Senator-Bürgermeister Barraux
sehr geehrte Herren Bürgermeister aus dem Kanton Marcillat-en-Combraille,
der Stadt Néris-les-Bains und der Gemeinde Katharinenberg,
sehr geehrte Gäste aus Frankreich und Thüringen,
liebe Wadersloherinnen und Wadersloher,
sehr verehrte Damen und Herren!

Nachdem wir als einen der Höhepunkte im Rahmen der 10-jährigen deutsch-französischen Partnerschaftsfeierlichkeiten soeben die neue Nérisstraße in Wadersloh einweihen durften, darf ich Sie nunmehr im Ratssaal der Gemeinde Wadersloh recht herzlich begrüßen.

Mein erster Gruß gilt meinem langjährigen Freund, Herrn Senator-Bürgermeister Bernard Barraux. Trotz seiner vielfältigen politischen Aktivitäten hat er es sich nicht nehmen lassen, für einen Tag nach Wadersloh zu kommen, um den Feierlichkeiten zum 10-jährigen Partnerschaftsjubiläum beizuwohnen. Die Gemeinde Wadersloh wird es Ihnen hoch anrechnen, dass Sie heute unser Gast sind, obwohl Sie bereits morgen wieder im französischen Senat in Paris anwesend sein müssen. Auf Ihre Verdienste im Rahmen der Partnerschaft werde ich noch zu einem späteren Zeitpunkt zurückkommen.

Ein weiterer Gruß gilt den anwesenden Vertretern der Gemeinden im Kanton Marcillat-en-Combraille. Namentlich möchte ich dabei Frau Bürgermeisterin Dr. Lucette Gagnière aus Mazirat und die Bürgermeister Bridonneau aus La Celle und Pinthon aus Sainte-Thérence nennen.

Ich grüße weiterhin die Abordnung aus Faulungen mit dem Katharinenberger Bürgermeister Eberhard Herz und dem Faulunger Ortsbürgermeister Bernward Müller an der Spitze. Besonders freue ich mich in diesem Zusammenhang, dass der Faulunger Altbürgermeister Otto Müller, der nach der Wende entscheidende Aufbauarbeit in Faulungen geleistet hat, heute nach Wadersloh gekommen ist. Ich freue mich aber auch, dass der frühere Gemeindevertretervorsteher und spätere Faulunger Ortsbürgermeister Dietmar Sieland als ein Politiker der ersten Stunde heute unser Gast ist (Dass Pfarrer Ewald Alker aus Faulungen heute trotz seines Namenstages hier ist, freut mich besonders!).

Aus Néris-les-Bains, deren Namen sich heute in einem neuen Straßenbenennungsschild in Wadersloh widerspiegelt, ist eine große Delegation mit Bürgermeister Jean-Claude De Pin, seinem Stellvertreter Gilles Martin und Generalsekretärin Marie-Héléne Devaux an der Spitze anwesend, die ich ebenfalls herzlich willkommen heiße.

Einen ausdrücklichen Gruß widme ich weiterhin der Präsidentin des A.C.W. „Madame Jumelage“ Jacqueline Murat und dem Vorsitzenden des Deutsch-Französischen Freundeskreises Wadersloh, Herrn Frank-Rüdiger Müller. Diese beiden Personen haben sich um die deutsch-französische Partnerschaft in besonderem Maße verdient gemacht und ich werde auch hier später noch auf Einzelheiten zurückkommen.
Grüße richte ich weiterhin an die hiesigen Pfarrer der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden, an die Vorsitzenden der drei heimischen Heimatvereine sowie die Leiterinnen und Leiter der Wadersloher Schulen und die Mitglieder des Vorstandes des Deutsch-Französischen Freundeskreises Wadersloh.

Pater Heldemar, der ehem. Schulleiter Gymnasium Johanneum, ließ sich entschuldigen. Er schreibt uns aber: Ich zitiere:
Gern wäre ich in Wadersloh bei dem Festakt dabei gewesen, bin ich doch in besonderer Weise Wadersloh, Marcillat und Faulungen verbunden. Ich möchte Sie, lieber Herr Gövert, bitten, der Festversammlung meine besten Grüße zu übermitteln, meine Glückwünsche auszusprechen mit dem Wort: „Gottes guter Segen sei mit euch!“

Einen Gruß richte ich von dieser Stelle auch an Herrn Günter Osburg, der seinerzeit den Kontakt zwischen Wadersloh und Faulungen hergestellt hat, und an meinen Vorgänger im Ehrenamt des Bürgermeisters, Herrn Paul Grothues, der im Juni 1997 gemeinsam mit Bürgermeister De Pin das Straßennamensschild
„Rue de Wadersloh“ in Néris enthüllen durfte.

Den Damen und Herren des Rates der Gemeinde Wadersloh, den sachkundigen Bürgern des für Partnerschaften zuständigen Ausschusses für Schule, Kultur und Sport sowie allen namentlich bisher nicht genannten Gästen gilt abschließend ebenfalls mein herzlicher Gruß.

10 Jahre Partnerschaft

Die Gemeinde Wadersloh darf heute – auf den Tag genau – bereits auf ein 10-jähriges Jubiläum der Partnerschaften mit dem Kanton Marcillat-en-Combraille in der Auvergne/Frankreich und dem Ort Faulungen in der heutigen Gemeinde Katharinenberg in Thüringen zurückblicken. Bekanntlich wurde die deutsch-französische Partnerschaft im Juni 1997 um die Stadt Néris-les-Bains erweitert.

Lebendige Partnerschaften deutscher und französischer Städte und Gemeinden haben in der Nachkriegszeit zu Versöhnung und Verständigung beigetragen und so die Grundsteine für die westeuropäische Einigung gelegt. Sie wurden zum Vorbild für Städte- und Gemeindepartnerschaften mit anderen Ländern und bauen inzwischen viele persönliche Brücken auch zwischen Frankreich und Deutschland. Kommunalpartnerschaften bilden den Rahmen für vielfältige Bürgerinitiativen und sind damit auch Ausdruck einer im Wachsen begriffenen europäischen Bürgergesellschaft.

Dass sich das partnerschaftliche Verhältnis zwischen den hier beteiligten Gemeinden in den letzten zehn Jahren nicht nur gehalten, sondern sogar deutlich verbessert hat, ist sicherlich in erster Linie den Bemühungen des Deutsch-Französischen Freundeskreises Wadersloh unter Leitung seines rührigen Vorsitzenden Frank-Rüdiger Müller und des A.C.W. unter der Leitung von „Madame Jumelage“ Jacqueline Murat zu verdanken. Ohne die vielfältigen Aktivitäten beider Vereine hätten sicherlich die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Wadersloh und Faulungen einerseits
sowie dem Kanton Marcillat-en-Combraille und der Stadt Néris-les-Bains andererseits nicht das heutige Niveau erreicht.

Ein besonderes Wort des Dankes möchte ich an dieser Stelle auch an Senator-Bürgermeister Bernard Barraux aus Marcillat richten, der sich bereits seit zehn Jahren unermüdlich für die deutsch-französische Zusammenarbeit einsetzt und unschätzbare Leistungen für die „Jumelage“ erbracht hat.

Mir würde es sicherlich als Versäumnis angelastet, wenn ich an dieser Stelle nicht auch den Beitrag der Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler des Johanneums Wadersloh, des Collège de la Combraille aus Marcillat sowie des Collège Francois-Rabelais in Néris ausdrücklich anerkennen würde, deren Schüleraustauschmaßnahmen seit 1984 eine aktive Rolle in den deutsch-französischen Beziehungen zwischen Wadersloh und seinen Partnergemeinden gespielt haben.

Eine wichtige Rolle haben jedoch auch die von den beteiligten Partnerschaftsvereinen organisierten Bürgerbus- und Jugendfahrten geleistet. So hat es mich besonders gefreut, dass bei der ersten Bürgerbusfahrt des DFF nach Frankreich auch fünf Faulunger Teilnehmer zu verzeichnen waren. Auch an der ersten DFF-Jugendfahrt nach Frankreich waren neun Jugendliche aus Faulungen beteiligt. Es wäre schön, wenn in Zukunft neben den Jugendlichen auch Erwachsene aus Faulungen die Angebote des DFF Wadersloh häufig in Anspruch nehmen.

Frankreich und Deutschland haben in dem vereinten Europa bereits seit vielen Jahren große Gemeinsamkeiten. Noch deutlicher wird dies am 01. Januar 2002, wenn es in Frankreich und Deutschland mit dem “Euro“ eine einheitliche Währung geben wird. Dies möge auch eine symbolische Bedeutung der intensiven partnerschaftlichen Beziehungen zwischen Marcillat, Néris, Faulungen und Wadersloh darstellen. Wir sollten dennoch unermüdlich an der gemeinsamen deutsch-französischen Annäherung weiterarbeiten. Am wichtigsten ist dabei sicherlich die Einbeziehung der Jugend auf beiden Seiten. Gerade deshalb ist die wertvolle Arbeit der beteiligten Schulen und natürlich auch des Deutsch-Französischen Freundeskreises Wadersloh nicht hoch genug einzuschätzen.

Faulungen

Wenn der Schwerpunkt der heutigen Feierstunde zweifellos auf dem Gedanken der deutsch-französischen Partnerschaft liegt, bedeutet dies jedoch nicht, dass die Gemeindepartnerschaft mit Faulungen weniger wichtig ist. Wer die in dem wunderschönen Friedatal gelegene Gemeinde Faulungen vor zehn Jahren gekannt hat und dort heute wieder einen Besuch abstattet, wird erkennen können, dass in den vergangenen zehn Jahren enorme Aufbauarbeit geleistet worden ist. Dass wir dabei vor allen Dingen in den ersten Jahren der Partnerschaft in bescheidenem Umfang mithelfen durften, war der Gemeinde Wadersloh von Anfang an ein besonderes Anliegen. Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn diese Partnerschaft künftig mit noch etwas mehr Leben erfüllt würde. Dabei möchte ich insbesondere an die Vereine mit gleichen Interessen appellieren, häufiger Kontakte miteinander zu pflegen.

Schlusswort

Dem DFF Wadersloh danke ich zum Schluss besonders für die Herausgabe eines vierten DFF-Dossiers, in dem die Entwicklung der 10-jährigen Gemeindepartnerschaft mit vielen Fotos und Momentaufnahmen interessant illustriert worden ist.

Abschließend darf ich Ihnen recht herzlich danken, dass Sie mir so lange geduldig zugehört haben. Uns allen wünsche ich jedenfalls auch für die Zukunft wie bisher eine glückliche Hand bei der ständigen Weiterentwicklung der Gemeindepartnerschaften.

Grüßen Sie alle daheim gebliebenen Bürgerinnen und Bürger im Kanton Marcillat, in Néris-les-Bains und in Katharinenberg und hier speziell in Faulungen.

Es lebe Frankreich, es lebe Deutschland
Vive la France, vive l’Allemagne!

Ich danke Ihnen.

Herbert Gövert,
Bürgermeister Wadersloh

r;

Bernard Barraux:

10 Jahre sind wir nun schon vereint durch die Bande der Jumelage.

Und obwohl wir alle das Gefühl haben, dass die Zeit viel zu schnell vergeht, so habe ich für meinen Teil den Eindruck, dass ich Sie – liebe Freunde aus Wadersloh – schon immer gekannt habe und dass einige von Ihnen schon zu meiner Familie gehören.
Gewiss, wir haben in dieser Zeit keine sehr spektakulären Projekte verwirklicht,  aber wir haben die Erfahrung gemacht uns kennen und schätzen zu lernen, und das ist für mich ein ganz wertvolles Ergebnis.
Unser Verweilen auf dieser Erde ist so vergänglich … und das wahre Glück wird nicht denen zu teil die nur an die Befriedigung ihrer persönlichen Ambitionen denken, sondern jenen die das Glück haben wahrhaftige und ehrliche Gefühle der Freundschaft erfahren zu haben.

Jede einzelne unserer Begegnungen hat stattgefunden in einer Atmosphäre der Freude, der guten Laune und einer sehr offenen Freundschaft, und dies sind die wichtigsten Bestandteile auf dem Wege zur Verwirklichung unseres großen gemeinsamen Zieles: Europa!

Wir sollten uns alle ein Beispiel nehmen an den Radfahrern des CTN aus Néris und Marcillat, die in wahrer Freundschaft eine große sportliche Herausforderung angenommen haben und die Ihnen, liebe Freunde aus Wadersloh, gezeigt haben dass unsere Landsleute in der Lage waren, sich „das Trikot nass zu schwitzen“, um Sie zu treffen. Sie wussten natürlich auch wie gut sie bei ihrer Ankunft in Wadersloh empfangen werden würden. Und das war für sie der schönste Lohn für diese große Anstrengung.

Wir sind auf einem guten Weg, aber Vorsicht! Wir dürfen nicht ermüden auf dem Weg der Annäherung, denn unsere Beziehungen und Gefühle, so positiv sie sich auch entwickelt haben, stehen auf einem wackeligen Boden und sie müssen immer wieder neu mit Leben erfüllt werden. Also, auf bald, meine lieben Freunde!

Bernard Barraux
Senator des Département Allier und Bürgermeister von Marcillat-en-Combraille

 

Jean-Claude De Pin:

Das Wort des Bürgermeisters von Néris-les-Bains

Die Gemeindepartnerschaft zwischen dem Kanton Marcillat und Néris-les-Bains mit Wadersloh feiert in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen und wir sind es uns schuldig dieses Jubiläum würdevoll zu feiern.

Auch wenn Néris-les-Bains dieser Jumelage erst 1996 beigetreten ist, so hat die Stadt Néris doch immer schon eine aktive Rolle in den deutsch-französischen Beziehungen gespielt, und zwar dank der Lehrer und Schüler des Collège Francois-Rabelais, die sehr enge Beziehungen mit dem Gymnasium Johanneum in Wadersloh geknüpft haben.
In all diesen Jahren haben zahlreiche Begegnungen stattgefunden, unter anderem auf der Ebene der Schulen und der Vereine um die Jumelage mit Leben zu erfüllen, und dafür danke ich besonders Herrn Frank Müller, unser Hauptansprechpartner und einer der Motoren des Erfolges dieser Partnerschaft.

Ich danke auch dem Herrn Bürgermeister von Wadersloh und seinem Gemeinderat für alle Anstrengungen und Unterstützungen im Laufe der vergangenen 10 Jahre.

Néris-les-Bains ist stolz darauf, im Jahr 2000 die große Herausforderung der 20 Radfahrer bewältigt zu haben, die es geschafft haben Marcillat und Néris per Fahrrad mit Wadersloh zu verbinden.

Dieser zehnte Jahrestag wird ein bemerkenswerter Tag sein und ich fühle mich insbesondere sehr geehrt durch die Einweihung der Nérisstraße.

Ich hoffe, dass zahlreiche Mitglieder des Stadtrates von Néris mich begleiten werden, um dieses Ereignis am 3. Oktober zu feiern.

Im Hinblick auf die künftigen Generationen ist es unsere Pflicht, die Weiterentwicklung unserer deutsch-französischen Beziehungen zu fördern und zu unterstützen. Unsere beiden Länder bilden das Herzstück des vereinten Europas von heute und von morgen.

Die Jumelage zwischen unseren Nationen hat es uns ermöglicht uns besser kennen zu lernen und uns  gegenseitig zu schätzen. Und es ist unbedingt notwendig in den kommenden Jahren unsere Beziehungen noch weiter zu intensivieren.

EIN LANGES LEBEN DER PARTNERSCHAFT – MARCILLAT – NÉRIS – WADERSLOH -.

Vive la France, vive l’Allemagne!

Und den Veranstaltungen, die unsere deutschen Freunde anlässlich dieses 10. Jahrestages organisiert haben, wünsche ich ein gutes Gelingen.

Jean-Claude De Pin
Bürgermeister Néris-les-Bains

Theme von Anders Norén